So arbeitet die KI in der Umzugssuite
Aktualisiert: 5. Oktober 2026
Die Software nutzt eine KI an zwei Stellen: im Rechner, wenn Ihre Kunden Räume filmen, und in der Firmen-App, wenn Sie eine Anfrage aus einem Text übernehmen. In beiden Fällen macht die KI einen Vorschlag. Was daraus wird, entscheiden Ihr Kunde und Ihr Team. Dieser Artikel hilft Ihnen und Ihren Mitarbeitern, die Ergebnisse richtig einzuordnen.
Was die KI erkennt
Möbel und Volumen aus Raumvideos. Ihr Kunde filmt einen Raum und kann dabei sagen, was mitkommt, entsorgt wird oder bleibt. Die KI erkennt Möbel und Gegenstände, ordnet sie dem Möbelkatalog zu und schätzt Anzahl und Volumen. Tippt Ihr Kunde beim Filmen auf einen Gegenstand, entsteht ein Standbild, das die Erkennung unterstützt. Aus der Liste und Ihren Preisen berechnet der Rechner den Preis; die KI selbst rechnet keine Preise.
Angaben aus eingefügten Texten. Mit „Anfrage aus Text“ fügen Sie eine E-Mail, WhatsApp-Nachricht oder Gesprächsnotiz ein. Die KI liest Name, Kontaktdaten, Adressen, Termin, Etagen und Wünsche heraus und füllt damit das Formular „Anfrage anlegen“ vor. Angelegt wird erst, wenn Sie das Formular prüfen und bestätigen.
Typische Fehler
- Verdeckte oder angeschnittene Gegenstände werden übersehen, etwa Kartons hinter Türen oder Möbel, die nur halb im Bild sind.
- Doppelt gezählte Gegenstände, wenn ein Möbelstück aus zwei Blickwinkeln gefilmt wird.
- Falsche Größe, etwa ein zweitüriger statt dreitüriger Schrank oder ein Sofa mit anderer Sitzanzahl; das Volumen weicht dann ab.
- Gesprochenes wird missverstanden, etwa wenn mehrere Personen sprechen oder Hintergrundgeräusche laut sind. Ob etwas mitkommt oder bleibt, steht deshalb immer als Status in der Liste und lässt sich ändern.
- Mehrdeutige Texte: Bei „Auszug Freitag“ oder zwei Adressen in einer Nachricht kann die KI Datum oder Richtung falsch zuordnen. Fehlende Angaben bleiben leer, statt geraten zu werden; die Anfrage zeigt sie unter „Für das Angebot fehlt noch“.
Was Ihr Team prüft und entscheidet
- Die Liste vor dem Angebot. Ihr Kunde prüft die erkannte Liste vor dem Absenden. Ihr Team sieht sich Inventar und bei Bedarf die Videos an, bevor es ein Angebot erstellt. Anfragen mit unsicherer Erkennung werden zur Prüfung markiert; wie streng, legen Sie unter Einstellungen → Rechner fest.
- Den Preis. Der Rechner zeigt eine Berechnung aus Ihren Preisen und Parametern. Das verbindliche Angebot erstellt Ihr Team; Positionen, Mengen und Preise passen Sie dort an.
- Übernommene Angaben aus Texten. Vergleichen Sie Name, Kontaktdaten und Adressen mit dem Originaltext, bevor Sie „Anfrage anlegen“ wählen.
- Im Zweifel nachfragen. Bei ungewöhnlichen Gegenständen, schwierigen Zugängen oder großen Abweichungen hilft ein Anruf oder eine Besichtigung mehr als jede Schätzung.
Die KI trifft keine Entscheidungen über Ihre Kunden: Sie nimmt keine Anfrage an, lehnt keine ab und verschickt nichts.
Datenschutz in Kürze
- Die KI-Auswertung übernimmt ein Dienst von Google. Bei Videos werden nur die Aufnahmen eines Raums, Standbilder und der Raumname übermittelt, kein Name und keine Kontaktdaten. Bei „Anfrage aus Text“ geht der eingefügte Text mit den Angaben darin an denselben Dienst.
- Eingefügte Texte werden nicht gespeichert, weder in der Datenbank noch in Protokollen. Gespeichert wird nur, was Sie in die Anfrage übernehmen.
- Videos und Standbilder werden 30 Tage nach dem Absenden einer Anfrage gelöscht. Die Inhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet.
- Videos nur mit Einwilligung Ihres Kunden; ohne Video steht die Möbelliste zur Verfügung.
Einzelheiten stehen im Auftragsverarbeitungsvertrag und in der Liste der Dienstleister. Eine Vorlage für Ihre eigene Bewertung finden Sie im Artikel Datenschutz-Folgenabschätzung: Vorlage für Ihre Firma.